„Ich kann warten“ – Die alte Dame besucht Tecklenburg 

Geld regiert die Welt. Alter Spruch, steht auf jedem dritten Abreißkalender in irgendeiner ähnlichen Deklination. Und passender könnte man auch kein Leitmotiv finden für Friedrich Dürrenmatts Besuch der alten Dame aus dem Jahr 1956. Das, was Literaturwissenschaftler:innen als tragische Komödie bezeichnen, nennen Musikbegeisterte, vor allem im Jahr 2022 in Tecklenburg: Musical. Und wir setzen noch einen drauf und diagnostizieren dem Stück nicht aufhören wollende Spannung, eine gestochen scharfe Analyse des menschlichen Handelns und einhundert Prozent getroffene Töne und unter die Haut gehende Musik. Wie kommen wir zu dieser Diagnose? „Ich kann warten“ – Die alte Dame besucht Tecklenburg  weiterlesen

Wie viel Deutsch braucht die Deutsche Bühne? – Kaspar From Abroad von DIPHTHONG

Das Theater ist weltoffen, liberal und umarmt alle Menschen, unabhängig ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer Religion oder Kultur. Denn Theater ist, wie viele andere Kunstformen, eine ganz eigene, in sich geschlossene Sprache, die von allen gesprochen wird. So, oder so ähnlich könnte sie klingen, die Utopie des Theaters. Denn ganz besonders, wenn es um die Sprache geht, liegt beim deutschen Theater noch so einiges im Argen!  Wie viel Deutsch braucht die Deutsche Bühne? – Kaspar From Abroad von DIPHTHONG weiterlesen

Ist das Kunst oder „nur“ Sozialarbeit?

Foto: Ausschnitt aus „besser ist besser“ von icanbeyourtranslator, eingeladen zum Common Places Festival 2022 Text: @hannakuhlmann Auch unsere Autorin Hanna war zu Besuch beim Common Places Festival 2022. Ob nun der Vortrag „Elfenbeinturm oder Kultur für alle?“ von Prof. Dr. Julius Heinicke (Universität Hildesheim) oder die Diskussion zum Thema „Rhythm is not everything“ mit Joop Oonk, künstlerische Leitung der Misiconi Dance Company, Monica Delgadillo Aguilar, … Ist das Kunst oder „nur“ Sozialarbeit? weiterlesen

Stichwort: Sichtbarkeit

Foto: Barış Ar (v.l. n.r. Sarah Claire Wray, Rosina Kaleab, Bernice Lysania Ekoula Akouala, Fatima Remli, Julia-Huda Nahas, Emel Aydoğdu) Text: Hanna Kuhlmann (@hannakuhlmann) „Erst in der Retrospektive wurde mir klar, dass ich begann selbst zu schreiben, um mir den Raum für meine Geschichten und Perspektiven zu schaffen.“, so Julia-Huda Nahas, künstlerische Leitung der Stückentwicklung BITTER (SWEET) HOME. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit vier … Stichwort: Sichtbarkeit weiterlesen