Eine Frau zwischen Gewalt und Liebe – „Die Frau, die gegen Türen rannte“ im Theatermuseum Düsseldorf

Freitagabend im Theatermuseum Düsseldorf, wir schauen uns ein Gastspiel von Lesley Higl, Schauspielerin aus München, an. Sie führt den Roman Die Frau, die gegen Türen rannte von Roddy (eigentlich: Rodderick) Doyle, einem irischen Schriftsteller und Drehbuchautor, auf, welcher 1996 erschien. Regie hierzu führte Jürgen Hartmann. Ein Abend, der bedrückend ist, denn der Roman erzählt die Geschichte von Paula, einer vom Leben gezeichneten Frau. Eine Frau zwischen Gewalt und Liebe – „Die Frau, die gegen Türen rannte“ im Theatermuseum Düsseldorf weiterlesen

An den eigenen Sehnsüchten vorbeispringen – Anton Tscheschows „Drei Schwestern“ am Schauspiel Köln

In Köln wird zurzeit Anton Tschechows „Drei Schwestern“, unter der Regie von Pınar Karabulut, gespielt. Vor Kurzem haben auch wir uns die Inszenierung angesehen und müssen sagen: wow! Doch was uns genau zu diesem „wow!“ bewegt, ob das eher ein „wow wie geil ist das denn?“ oder ein „wow, wie kann man den Stoff nur so verschandeln?“ ist, das werden wir in den nächsten Zeilen offenlegen. An den eigenen Sehnsüchten vorbeispringen – Anton Tscheschows „Drei Schwestern“ am Schauspiel Köln weiterlesen

Sein oder nicht sein? – Hamlet zwischen Wahnsinn und Genialität

Shakespeare, wer diesen Namen hört, der kommt entweder ins Schwärmen oder dem Rollen sich die Zehennägel hoch. Wie lange mussten wir seine Stücke lesen, Sonette auseinandernehmen und analysieren, und dann noch dieses elisabethanische Englisch. Allerdings werden wir in den kommenden Zeilen für den guten William die Flagge hochhalten, denn aus Theatersicht sind seine Dramen eine tolle Herausforderung, und wenn sie gut inszeniert sind, immer ein Besuch wert. So wie im Schauspiel Köln. Sein oder nicht sein? – Hamlet zwischen Wahnsinn und Genialität weiterlesen