Dreiviertel Jedermann bei den Salzburger Festspielen

Wie schreibt man über ein Stück, dessen Ende man nicht gesehen hat, das unter recht widrigen Umständen gespielt wird und seit Jahrzehnten auf einem der schönsten Plätze in Salzburg aufgeführt wird und von dem der ehemalige Kanzler Österreichs Christian Kern findet, dass es nur ein Hype sei um ein Stück, das weniger Tiefgang hätte als ein Yoga-Kurs? Indem man seine ganz persönlichen Eindrücke nimmt und sie in diesen Text verpackt. Subjektive Sichtweise nicht ausgeschlossen, trotzdem der Versuch eine Kritik zu verfassen. Dreiviertel Jedermann bei den Salzburger Festspielen weiterlesen

Common Places Festival – Partizipation als Recht zur Mitsprache oder doch ein Hindernis für Arbeitsprozesse?

Was ist Partizipation? Teilhabe, das Einbeziehen von Menschen in einen Prozess, etwas gemeinsam schaffen. Muss Partizipation immer das Aufbrechen von bestehenden Strukturen sein oder können Hierarchien auch in partizipativen Ansätzen bestehen bleiben? Und überhaupt: Ist es noch Partizipation, wenn ich Kunst und Kultur erst vermitteln muss oder ist das das Todesurteil für alle Kunst- und Kulturschaffenden, weil man sie nicht mehr versteht? Diese Beispiele sind nur ein Bruchteil der Fragen, die man sich vom 10. bis 12. März beim Common Places Festival gestellt hat. Common Places Festival – Partizipation als Recht zur Mitsprache oder doch ein Hindernis für Arbeitsprozesse? weiterlesen

Ein Stück zwischen Leben und Tod – Premiere von „Camping Paraíso**“ des Analogtheater Köln

Das Analogtheater ist bekannt für seine performativen Stücke, für neue Ansätze, für starke Bilder, doch was wir nun zu sehen bekamen, das war noch einmal etwas, das uns in der Form vorher nicht begegnet ist. Ein Stück über den Essener (Comedy)Autor Dirk Roß, der 2020 einen schweren Unfall hatte und bis heute unter den Folgen leidet. Ein Stück zwischen Leben und Tod – Premiere von „Camping Paraíso**“ des Analogtheater Köln weiterlesen

„Was könnte alles in diesem artifiziellen Raum passieren?“

Alexander Schweiß ist Regisseur und Komponist. Seine Arbeiten sind interdisziplinär, humorvoll, überraschend. Mit spielerischer Neugier und Erlebnisoffenheit geht er an seine Arbeiten auf der Suche nach neuen Konzepten. Er selbst bezeichnet sich gerne als Theatermacher mit dem Schwerpunkt auf Musik – da das Theater „eine der wenigen Kunstformen ist, in der alle anderen Kunstformen auch ihren Platz finden“. Wir haben mit ihm über sein Selbstverständnis als Theatermacher und die Chancen interdisziplinärer Kunst gesprochen. „Was könnte alles in diesem artifiziellen Raum passieren?“ weiterlesen